Georgien nach Regionen entdecken
Zehn Regionen, jede mit eigenem Charakter – von der Kreuzungshauptstadt am Mtkvari bis zu den mittelalterlichen Turmdörfern des Kaukasus.
Unverzichtbare Regionen
Die sechs Regionen, die jeder Erstbesucher einplanen sollte – wo Georgiens prägende Landschaften, Wein, Küche und Bergkultur aufeinandertreffen.
Adscharien: Schwarzmeer-Strände und Bergdörfer
Von Batumis lebhafter Strandpromenade bis zu den Wasserfällen und Schluchten im Berg-Adscharien – entdecke Georgiens vielfältigste Küstenregion.
2 guides →
Imeretien: Höhlen, Klöster und Schluchtenlandschaft
Entdecke Imeretiens Prometheushöhle, Gelati-Kloster, Martvili-Schlucht und Chiatura – Georgiens Zentralregion für neugierige Entdecker.
2 guides →
Kachetien: Georgiens uraltes Weinherz
Weinberge, mittelalterliche Klöster und Sighnaghi: Kachetiens Weinland begeistert jeden Reisenden mit Qvevri-Traditionen und Rtveli-Ernte.
10 guides →
Mzcheta-Mtianeti: Georgiens spirituelles Herz und Kaukasusgipcfel
Von der uralten Stadt Mzcheta bis zu Kazbegis dramatischen Bergen: Georgiens heiligste und landschaftlich schönste Region in einer unvergesslichen Reise.
2 guides →
Swanetien: Georgiens alpine Turmlandschaft
Entdecke Swanetiens mittelalterliche Wehrtürme, Mestia, das Dorf Usghuli und atemberaubende Kaukasus-Wanderungen – Georgiens dramatischste Bergregion.
2 guides →
Tiflis: Georgiens faszinierende antike Hauptstadt
Erkundung von Tiflis' Altstadt, Narikala-Festung, Schwefelbädern und legendären Weinbars. Ihr vollständiger Reiseführer für Georgiens lebendige Hauptstadt.
9 guides →Mehr zu entdecken
Regionen für eine zweite Reise oder eine längere erste – uralte Höhlenstädte, abgelegene Hochgebirgslandschaften und die mingrelische Küche der westlichen Tiefebenen.
Kartli: Georgiens antikes Herzland und Höhlenstädte
Erkunde Gori, die Höhlenstadt Uplizikhe und das Stalin-Museum in Georgiens historischem Herzland – der Wiege des georgischen Königreichs.
3 guides →
Samegrelo: Schluchten, Wälder und Megrulische Küche
Entdecke Samegrelos türkisfarbene Martvili-Schlucht, den Dadiani-Palast in Zugdidi und die reichen Aromen der megrulischen Küche in Westgeorgien.
2 guides →
Samzche-Dschawachetien: Höhlenstädte und Mineralquellen
Erkunde die Höhlenstadt Wardsia, Borjomis Mineralquellen, Schloss Rabati und die Hochebenen im dramatischsten Südgeorgien.
2 guides →
Tuschetien: Georgiens letzte Grenzbergregion
Erreiche Tuschetiens mittelalterliche Festung Omalo, das Dorf Dartlo und den Abano-Pass – die abgelegenste und lohnendste Hochgebirgsregion im Kaukasus.
2 guides →Georgien vereint auf einer Fläche kaum größer als Irland eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaften und Kulturen. Tiflis, die 1.500 Jahre alte Hauptstadt, zieht Besucher mit den Schwefelbädern in Abanotubani, den verwinkelten Gassen der Altstadt und einem Nachtleben, das sich mit Berlin messen kann. Drei Stunden nördlich schlängelt sich die Georgische Heerstraße in den Großen Kaukasus hinauf nach Kasbegi auf 1.740 m, wo die mittelalterliche Gergetier Dreifaltigkeitskirche über ein Gletschertal wacht. Im Osten umgibt die Weinregion Kachetien die Bergstadt Signaghi, die mit Kopfsteinpflaster und Stadtmauern aus dem 18. Jahrhundert und Blick auf die schneebedeckten Kaukasusberge lockt. Im Westen liegt Kutaissi — Georgiens zweitgrößte Stadt — neben dem UNESCO-Kloster Gelati, das König David der Erbauer 1106 gründete. Die Adschara-Küste um Batumi bietet Schwarzmeerstände und eine rasant modernisierte Skyline nur 30 km von der türkischen Grenze. Im Hochland Swanetiens bewahrt Mestia auf 1.500 m mittelalterliche Wehrtürme; von Oktober bis April liegt das Dorf unter Schnee. Südlich von Tiflis ist Wardzia ein in einen Vulkanfelsen gemeißeltes Höhlenkloster aus dem 12. Jahrhundert mit über 3.000 Räumen auf 13 Etagen. Ob Seidenstraßen-Karawansereien am Suram-Pass, die Rioni-Schlucht bei Bordschomi oder die Halbwüste Waschlovani — jede Region Georgiens erzählt eine andere Geschichte.
Welches Reiseziel in Georgien sollten Erstbesucher zuerst ansteuern?
Tiflis ist der unverzichtbare Ausgangspunkt: 3 Tage reichen für Altstadt, Narikala-Festung und Abanotubani. Dazu 2 Nächte in Kasbegi und 2 Nächte in Signaghi. Diese 7-Tage-Runde deckt Georgiens drei prägende Erlebnisse ab.
Wie viele Tage brauche ich, um Georgien richtig zu erleben?
10 bis 14 Tage ermöglichen eine solide Rundreise: Tiflis (3 Nächte), Kasbegi (2 Nächte), Kachetien/Signaghi (2 Nächte), Kutaissi (2 Nächte), Batumi oder Swanetien (2 Nächte). Eine Woche reicht für Tiflis plus eine Region.
Ist Georgien sicher für Alleinreisende?
Ja. Georgien zählt zu den sichersten Ländern Osteuropas. Gewaltkriminalität gegen Touristen ist selten, die Gastfreundschaft ist legendär. Die Grenzzone zu Südossetien und Abchasien sollte gemieden werden.
Wann ist die beste Reisezeit für Georgien?
Mai bis Juni und September bis Oktober bieten milde Temperaturen, klaren Himmel und weniger Touristen. Juli bis August ist Hochsaison an der Schwarzmeerküste. Bergregionen wie Mestia und Kasbegi sind von Juni bis Oktober zugänglich; Gudauri ist Skigebiet von Dezember bis März.